Ich kann sein Bild immer noch nicht anschauen. Es gibt Krankheiten, gegen die kommt man nicht an und da ist jeder Kampf schon verloren. Er hat es bis hierher geschafft und saß schon auf dem Sprungbrett in ein besseres Leben.
Er hatte das Glück, sich genau in der richtigen Garage niederzulassen. Von dort aus kam er hierher. Und im Laufe der Monate fasste er Vertrauen und integrierte sich ganz hervorrragend hier in unserem Haushalt. Und dann kam die tückische Krankheit, die ich lange nicht als genau diese erkannt habe. Hätte aber keinen Unterschied gemacht, er wäre auf gar keinen Fall zu retten gewesen. Adieu Krümel. 2010 bis 06.09.2011
Das war Linus
Guten Tag Frau Kalchert, leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Linus am vergangenen Samstag gestorben ist. Ich bin mir sicher, sie erinnern sich noch an ihn. Ich habe ihn letztes Jahr im April von ihnen bekommen. Ich war noch mit ihm beim Tierarzt und da musste ich dann die schwere Entscheidung treffen, ihn einschläfern zu lassen. Neben einem Tumor im Darm hatte er extrem schlechte Nieren- und Blutwerte. Letztlich wäre er wohl an akutem Nierenversagen gestorben. Es tut mir sehr leid und die Entscheidung ist mir auf keinen Fall nicht leicht gefallen, doch der Tierarzt meinte auch, eine Operation wäre eine sehr große Belastung und vermutlich wäre Linus auch nicht mehr ganz gesund geworden. Der kleine Racker fehlt mir sehr. Ich durfte ihn nur knapp zwei Jahre haben, trotzdem bin ich froh und dankbar um jeden Tag, an dem ich ihn erleben durfte. Er hatte sich hier in Landshut sehr gut eingelebt und mir fast jeden Tag eine dicke Maus mit nach Hause gebracht :-) Mit Giacomo hat er sich sehr gut verstanden, auch wenn es manchmal kleine Raufereien gab. Auch im Winter wollte er raus und hat mit Vorliebe an den Balkonbalken gekrazt. Ansonsten hat er auch sehr gerne und viel geschlafen (auf "seinem" Stuhl draußen), gefressen und geschmust. Ich werde ihn sehr vermissen und Giacomo sicher auch. Jetzt ist Giacomo leider - zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren - wieder alleine. Ihm geht es soweit gut, natürlich hat er Linus gesucht und auch gejammert die letzten Nächte. Er ist sehr schmusig und folgt mir auf Schritt und Tritt. Daher bin ich am nachdenken, ob ich ihm wieder eine zweite Katze dazu hole. Doch momentan kann ich das noch nicht entscheiden. Leider bin ich auch im Oktober - gerade an den Wochenenden - sehr viel unterwegs und hätte daher nicht so viel Zeit, um eine neue Katze an mich und das Zuhause hier zu gewöhnen. Ich werde mich aber vermutlich danach hier in den Tierheimen und auf den Pflegestellen umschauen.. Da ich nicht mehr so oft nach Stuttgart komme, ist eine von ihren Schützlingen vielleicht nicht das richtige, nicht viele Katzen mögen 3 Stunden Autofahrt.
Viele Grüße aus Landshut und alles Gute weiterhin mit ihren Katzen. Debora Gläser
Liebe Frau Kalchert, am Gründonnerstag vor 2,5 Jahren haben Sie uns Diogenes, den Kater aus dem kleinen Verschlag in Degerloch gebracht. Als "Kalli" hat er unsere Herzen im Sturm erobert! Wir haben nie zuvor einen so coolen Kater kennengelernt, mit dem wir so viel lachen konnten. So viel Dankbarkeit und Liebe hätten wir auch nie von so einem kleinen Vierbeiner erwartet. Er entpuppte sich schnell als großer Schmuser, dem man einfach nicht widerstehen konnte. Leider kam letztes Jahr Weihnachten die schreckliche Diagnose Tumor in der Nebenniere. Gemeinsam haben wir über 10 Monate gekämpft, bis wir uns vor einer Woche von unserem "Schamusebär" verabschieden mussten. Es ist traurig, dass er nicht mehr da ist, aber es macht uns glücklich, dass wir ihm noch einen schönen Lebensabend bereiten konnten.
Vielen Dank, dass Sie uns diesen tollen Kater vermittelt haben!